Sonntag, 24. Januar 2010

Die Lappalie.

Als sein Wecker klingelte, war es nicht das erste Mal, dass er an diesem frühen Morgen aufwachte. Zwar waren der Muhezzin und auch der Hahn am Nachbarshügel schon längst Bestandteil der ihn umgebenden Alltagsgeräuschkulisse, die der Zensur des selektiven Hörvermögens zum Opfer fielen, doch war es heute anders. Es roch auch nach Regen, wie sich später herausstellen sollte, eine äusserst befremdliche Wahrnehmung in diesem verdurstenden Land.

Die Uhr zeigte eine Viertelstunde nach 6 an, er schälte sich aus dem Schlaf. Hervorgekrochen aus seinen zwei Decken, schlüpfte er ihn seine Hebroner Jesuslatschen und erhob sich in die Kälte des Morgens. Schnell zog er sich eine Jacke über den Pulli, und schaute mit trägen Augen durchs Fenster. Die Sonne begann gerade erst mit ihrer täglichen Malerarbeit, die Altstadtfassaden in kräftiges Magenta zu tauchen. Da lagen seine paar Habseligkeiten, auf den 3 schmalen Regaletagen, sein einziger fester Stauraum in diesem Leben hier. Die Decken faltend, glitt sein Blick über die gestickte Palästinakarte, die der Scheich von seiner Tochter gemacht bekommen hatte.

Wie gerufen kam bei diesem Gedankenschweif eben jener auch schon zur Türe herein; im morgentlichen Ritus mit warmer Milch in der Kanne stand der alte Mann in seinem hellblauen Kaftan, den er auch zum Schlafen trug, im Rahmen. Er gab unverständliches Gemurmel von sich. „Saba7-al-heer...“, „Saba7-al-nuur!“; Morgen der Güte, Morgen des Lichts.


Beim Trinken dachte sich der Junge, dass er sich schon auf das Kaffeetrinken bei seiner richtigen Oma freue, in einem anderen, ferneren Land. Dann würde er wenigstens nicht solch unbedachte Kommentare zu hören bekommen, wie das ständige „fuckin' almani“ des alten, grobbesaiteten Arabers- da diesem Morgen eine Art Aufbruch innelag, erzählte der Junge dem alten Mann letzlich, was die englische Bedeutung des Ausdrucks sei. Entsetzt über seine Sünde wechselte der Scheich auf angenehmere Themen, zum Beispiel stellte er fest, dass der junge Mohammad mit seiner Schwester Isra nach Jericho gefahren seien, in der Früh, um dort bei der Tante zu übernachten. Die Westbank, in der sie lebten, bot den Kindern der Familie nicht viel Abwechslung, obgleich die Ferien einen Monat dauern sollten.


Der Rest des kurzen Morgens in seinem neuen Heim, das ihn so gastfreundlich aufgenommen hatte, verlief in gewohnter Zeremonie – aus Mangel an einem richtigen Bad nahm der Junge seine Zahnbürste in seine Hosentasche und ging an den aus der Wand ragenden Gartenschlauch; putzte sich die Zähne, den fehlenden Spiegel nicht wirklich missend. Die Haare wusch er sich unter dem Duschkopf mit eiskalten Wasser, es gab keinen Boiler. Er schaute verträumt dem Wasser nach, wie es in dieses mit Erde und Blätter ausgefüllten Loch im Boden wegfloss. Heute wollte er die Zahnbürste nicht in der Hose vergessen!


Der Bus kam und hielt direkt vor seiner Tür. Der Fahrer mit seinem riesigen Lächeln wusste ja, dass der Junge Samstags hier mitfahren würde. Fast unwirklich war die Fahrt, mit der wundervollen Klaviermusik, die durch seine Kopfhörer hindurch ihn weit weg trugen von dem Tratsch, den er schon ganz automatisch mit den Lehrern vorne im Bus führte oder dem Geschmuse, dass er mit den Kindergartenkindern austauschte. Bei der Ankunft an der Schule gab er dem Busfahrer ein Bonbon, „als Wegzehrung“. Ein „Allah maak“ - „Gott sei mit dir“ begleitet ihn auf den Weg zur Wohnung der anderen jungen Freiwilligen, die in diesem unruhigen Land ein Jahr verbringen wollten, wie er.

Noch schnell ein Tee, kurze Unterrichtsvorbereitung, eben die Emails checken.


Er hörte seine Klasse 7b schon im Treppenhaus der Schule, durch die Gänge hinweg. Er nahm aus der Klasse 4 Schüler zur Einzelbetreuung in den Deutsch-Fachraum eine Etage tiefer, denn eine davon war blind und die anderen 3 waren im letzten Test sehr schlecht gewesen. Da war Mohammad, der nicht ruhig sitzen konnte. Die bestimmte, zeitweise launische Ronsa und die nicht gerade sprachbegabte, aber sehr liebenswerte Tonadella. Und noch ein neues Mädchen – wie die sich in die Klasse integrieren kann, wie er es ihr erleichtern kann? Und was aus diesen Kindern werden soll, auch wenn sie die Schule hier mit Bravour absoluvieren? Welche Zukunft wird ihnen beschieden sein? Solcher Art waren seine Gedanken, während die blinde Lara wie jeden Tag unbedingt selbst die Tür aufschliessen wollte und das Schlüsselloch erfühlte.

„Setzt euch bitte“. 20 Adjektive und ihre Gegenteile lernen, schreiben lassen, abfragen. Besonders für das kleine Mädchen ohne Augäpfel waren diese Stunden sehr wichtig. Netterweise wurde dem jungen Deutschassistenten von Ronsa ein schönes Lob zu seinem „tollen!“ Arabisch abgegeben; dass dick aber „naasech“ heisst, bekam er auch erst heute mit. 2 Minuten vor Stundenende war Mohammad wegen Geräuschen auf dem Flur nicht von der Überzeugung abzubringen, die Stunde sei fertig. 'So ist das, ohne Gong zu unterrichten', dachte sich der junge Ausländer.

Auf, raus, hoch.

Im Vorübergehen wurden im Lehrerzimmer mit Lehrern eben noch Nettigkeiten und Termine ausgetauscht, bevor er wie im Flug schon zur 6b kam. Doppelstunde. Es sollte FiD (Fit in Deutsch-Prüfung) – Vorbereitung stattfinden, und in dieser Stunde versuchte er, 'atmosphärischen Ausgleich' zu schaffen wegen dem plötzlich sehr ernsten, strengen Unterrichtston der Vertretung für die nächsten 3 Wochen. Das Vertrauen der Schüler zu ihm half ihm dabei, und so konnte er bei der Prüfungssimulation die aufbegehrende Mirna besänftigen, den geltungsbedürftigen, furchtbar lieben Hisan zum Schreiben bewegen und der etwas langsame Aida zum 5ten Mal die Aufgabenstellung erklären. Er hatte sie doch alle sehr gerne!


Als die Große Pause anbrach, kam er nicht ums Lehrerzimmer herum. Als er die Tür öffnete, war der Raum abgedunkelt und Kerzen erleuchteten die Tische. Eine Lehrerin hatte Geburtstag und lies es nicht bei dem üblichen Kuchen bleiben, sondern hatte noch Musikschüler mit Instrumenten herbeigeholt und so musste er wohl oder übel bleiben. Das Übel an dieser plötzlichen „Verpflichtung“ war sicherlich nicht das Stück Sahnebombe, das der junge Mann in die Hand gedrückt bekam, aber viel eher das Verpassen der Arbeit beim Sandwich-Verkauf, um die tobenden Massen dort einigermassen in der Schlange und im Zaum zu halten. Das sollte also heissen, dass er kein Sandwich bekommen würde am Ende der Pause und somit kein Essen bis... naja, das wusste er noch nicht. Laut Plan war bis 18:00 keine Pause einkalkuliert.

Beim netten Reden mit den muslimischen Putzfrauen, deren Hauptaufgabe während der Schulzeit vor allem im Tee- und Kaffeekochen für die Lehrerschaft bestand, wurde ihm erneut sein Glück bewusst, dass ihm beschieden war, von solch lieben Menschen umgeben zu sein. Er hatte oft den Eindruck, ein bisschen Berücksichtigung tat den 2 Damen gut.

So schlich die große Pause dahin, und die 4 Stunde war mit Klavierspielen mit Radaa aus der 1b angesetzt. Er holte sie wie immer aus dem Musikraum, damit sie den Weg zur „kleinen Kirche“, dem Raum mit Klavier, auch sicher finde. Aufgeweckt war sie, mit großen Augen und lockigem Haar. Sie war natürlich und fragte immer sehr viel. Er übte „Yankee Doodle“ mit ihr ein, ihr erstes richtige Lied. Nach dem Jahr, so schwor er sich insgeheim, würde er ein Notenblatt dieses Stückes verbrennen, so oft hatte er es schon mit allen seinen Schülern gespielt.

Die restlichen Schulstunden vergingen schneller – mit Zweitklässlern übte er deutsche Wochentage und die Zahlen, und musste nebenbei der kleinen Yasmin noch einen Zug malen, als Tausch gegen das Bild, das sie ihm letzte Woche geschenkt hatte. Die Klavierstunde mit seiner blinden Schülerin hatte er ausfallen lassen müssen, um an einer DaF (Deutsch als Fremdsprache)-Sitzung teilnehmen zu können. Ein Gutachten wurde wohl über ihn verfasst, an die deutsche UNESCO-Komission. Er würde es bald zu lesen bekommen, sagte Lehrerin Marion; bestimmt würde das ihn den Rest des Wochenendes vor Neugierde nicht mehr loslassen. Vor der nächsten Klavierstunde gönnte er sich noch kurz ein Brot mit Humus, den er in der Wohnung der Voluntäre im Kühlschrank stehen hatte. Notzehrung, sozusagen. Ramy aus der dritten Klasse hatte gut geübt, was die Stimmung deutlich hebte. Eine weitere Stunde mit der schüchternen Nicole folgte, mittlerweile zeigte sein Jawwal-Handy 14:15 an. „Heute brauchen wir keine Orangen, richtig?“, fragte der junge Klavierlehrer, und schaute dabei auf die Finger der Schülerin – sie lächelte, und beide begannen mit Fingerlockerung... Nicole hing dazu, die Tasten so versteift anzuschlagen, dass das Klavier bei bestem Willen seine Saiten nicht genug in Schwung bekam. Abhilfe hatten vergangene Stunde Orangen in den Händen der angehenden Pianistin verschafft, um die Fingerhaltung rund zu bekommen.


Der feste und angstrengendste Teil diesen Samstages war also geschafft. Nach Tee lechzend schleppte der Junge sich die Treppe zur Wohnung hinauf, um dort von seiner teuren Gefährtin Sarah aufgemuntert und in nette Gespräche verwickelt zu werden. Zusammen wurde noch mal der vergangene Tag in der judäischen Wüste mit Sarahs deutschen Familie belacht und besprochen, in der sich die beiden so verlatscht hatten, dass am Ende nur noch ein israelischer Militärstützpunkt Wasser und Hitch-Hiker- Abhilfe verschaffen konnte. „Was für eine verrückte Welt, in der man so viele seltsame Sachen machen kann!“


Die Mädels im Internat waren noch kräftig mit Putzen beschäftigt, was für gewöhnlich in eine riesige Wasserflut in allen Gängen ausartete, die man dann, in Pipi-Langstrumpftscher Art, über den Fliesenboden hinweg zu fegen pflegte, als die zwei mit ihren Perlen ankamen. Sie warteten noch ein bisschen am hölzernen Tisch in der letzten der drei Sektionen, die jeweils von 4er-Zimmern der Mädels gesäumt wurden. Typisch Palästinensisch zog sich das Ganze noch ein bisschen, was Gelegenheit bot, die nächsten Bastelstunden zu besprechen. Als sich alle Mädels um den Tisch getummelt hatten, wurde das Verfahren erklärt, wohl bewusst der Tatsache, dass Arbeitsinstruktionen von den Schülern hierzulande sehr gerne nicht besonders mitverfolgt wurden und zu späterem Zeitpunkt alles noch 10 mal erklärt werden müsste.

Die Perlentiere wuchsen mit der Zahl der Perlen, die aus den Schüsseln auf dem Tisch verschwanden und es wurde sich über allerlei Nettes ausgetauscht. Wie schön der Gedanke war, dass diese Mädchen viel weniger Probleme erdulden müssen, wo sie in diesem sicheren, geregelten Umfeld der Talihta-Kumi-Schule leben. Und wie gut zu wissen, dass es genug Menschen in Deutschland gab, die das durch ihre Spenden unterstützten. Da saß die junge Dana, deren Vater am Vortag wieder von Drogen vernebelt gekommen war und die Internatsmutter um Hilfe gebeten hatte, ihm finanzielle Unterstützung für eine Entzugstheraphie zu vermitteln. Sie machte wie alle anderen fleissig ihren Perlenkäfer, was aber hinter der Fassade aus braunen Augen und gebräuntem Gesicht vorgehen musste, konnte sich der Junge schwer ausmalen. Oder die clevere Amira, die in ihrer kinderreichen Familie nicht die Berücksichtigung und Freiheit bekommen konnte, die ihre aufstrebende Entwicklung bedurfte. Oder Djina, oder Tamara, oder....


Als er die Türe hinter sich schloss, war es schon dunkel. Den gepackten Rucksack auf dem Rücken, begann wie jeden Arbeitstag die Odyssee des Heimweges, obwohl er eigentlich gesagt hatte, er würde heute Nacht nicht nach Hause kommen, sondern in Beit Jala bei Sarah schlafen. Verschiedene Gründe hatten den Plan geändert, was ja hierzulande ganz normal ist. Der Bus von Jerusalem kam und kam nicht, die Kälte drang immer tiefer in seine Jacke hinein und das Gespräch mit dem Bauarbeiter neben ihm wurde angeregter. Für gewöhnlich arbeitete der in Jerusalem und würde jetzt in dem Bus nach Hause kommen, auf den wir warteten. Seit kurzem aber komme er nicht mehr über dem Checkpoint herüber, seine Arbeit ging flöten, und so fand er sich am Strassenrand mit einer Schippe in der Hand wieder. Ein Cousin eines Freundes, und dessen Frau, kannte jemanden... „Besser als gar keine Arbeit“, stellte der Palästinenser fest.


Alles fand seinen Weg, und so stand auch der Junge eine Weile später an der Hauptkreuzung in Bethlehem. In der Abendkühle begleiteten ihn sanfte Gedanken an dieses und jenes, an erhaltene Briefe und die Wunder des Orients. Die Altstadthäuser bersteten innen vor Leben, wovon man aber als Aussenstehender kaum etwas mitbekommen konnte. Leergefegt waren die Gassen, nur der Wind spielte mit dem Müll des Suqs.

Auf dem Geburtsplatz warteten schon seine Freunde nach diesem langen Tag. Freundschaftliche Umarmungen schrieben in flüchtigen Lettern eines Augenblicks in grossen Lettern auf das Pflaster „Menschen sind überall Menschen“.

Auch wenn es für gewöhnlich keines Grundes bedurfte, sich zu treffen, war an diesem Abend ein Essen mit Sarahs Familie vorgesehen, in dem alten Gewölbe am Peacecenter.

Alle fanden sich an einem langen Tisch wieder, und da der Restaurantbesitzer ein Freund der Gruppe war, half man gerne bei der Bereitung des Mahls mit. Da kamen Auberginenpasten und Kichererbsenbreie auf die Tafel, Gurkensalate und Fladenbrote wurden gereicht. Tee füllte die Gläser und Falafel brachten Wärme in die Hände der Gäste.


Es wurde gelacht und ständig von Arabisch ins Deutsche übersetzt. Gesättigt erhob man sich und gleitete in die Nacht davon, zu einem Mauerrundgang oder, so auch der Jungen aus der Ferne, ins Kaffeehaus. Bohnensatz und Kardamon, Argila-Rauch und Kartenspiele, bis er sich verabschiedete und die letzten Schritte zum wohlverdienten Kreis der Familie hinter sich brachte. Über müllgesäumte Treppen und durch steinalte Strassenbögen hinfort.

Der Opa schlief schon (im Bette des Jungen), also ging es die Treppe an der Hauswand hinauf, es wurde geklopft, es wurde der Gastschwester Zeit zum Verhüllen gegeben und Ruhestätte auf dem Sofa gesucht. Im Ohr noch ägyptische Seifenopern hinterher schallend, schlummerte der Junge in einen geruhsamen Schlaf davon, in diesem Haus an der Karkafeh, 200 Meter unter der Geburtskirche. Dort in Bethlehem, nach einem ganz gewöhnlichen Samstag-Arbeitstag. Dort in Palästina, an einem ganz gewöhnlichen Tag in Nah-Ost. Dort in der Welt, an einem ganz gewöhnlichen Tag eines Reisenden.

4 Kommentare:

  1. Die Bibliothek zeigte sich wie immer noch relativ leer, als er diesen Morgen wie fast jeden Tag zum Lernen kurz nach Öffnung vor der SLUB ankam. Sein Lieblingsplatz war auch frei, und schon ging es an die nächste Aufgabe... Um 13 Uhr ein anderthalb-stündiger Sprung zum Mittagessen nach Hause, der Vorteil eines zeitlich ungebundenen Studenten. Der Rest des Tages verlief wie die erste Hälfte, und mit einem eher überraschend nicht ganz so schlechtem Film ging auch dieser Tag ruhig zu Ende...
    So simpel kanns zugehen, da sehnt man sich schon mal nach Abwechslung in der Ferne, wohlwissend dass dies immer mit Anstrengung verbunden ist (auch wenn die Anstrenung eines simplen Urlaubs nicht mit der eines langen Aufenthalts zu vergleichen ist). Aber es lohnt sich, und das muss man dir ja am wenigsten sagen, Tino!

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  2. j'ai des fils pas mal quand même...
    continuez comme ca et n'oubliez pas d'être tout simplement heureux de temps en temps
    Valentin félicitations pour ton certificat :)

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  3. Danke, fuer einen herrlichen Text, der einen ein fuer kurze Zeit an die Hand nimmt und uns deinen Alltag zeigt.
    Auf bald - im August.

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  4. Schööön... :) Die Kinder haben alle tolle Namen und man kann sie sich durch deine Beschreibungen so gut vorstellen. Unsere Endprobenwoche ist ja gar nichts gegen deinen Samstag ;) heute abend ist Premiere :)
    Theresa

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